International Spy Museum: Von CIA bis KGB

Das International Spy Museum ist das erste US-amerikanische Museum, das sich ganz der Geschichte der Spionage widmet. Seit 1996 wird die Sammlung ständig erweitert und zählt heute zu den umfangreichsten öffentlichen Spionage-Sammlungen.

<!–

<!–

Die Sammlungen beinhalten neben vielen Fotos auch Videos, die sich zum Beispiel der Spionagearbeit des CIA und des KGB widmen.

International Spy Museum – Die Geschichte der Spionagearbeit

Das Museum befindet sich in Washington DC nahe der National Mall und widmet sich nicht nur dem CIA und dem KGB, sondern auch Marlene Dietrich, Markus Wolf und dem Trabi. Das International Spy Museum ist die weltweit größte Ausstellung, die sich mit der Geschichte und der Gegenwart der Spionage befasst.

Der Gründer Milton Maltz sagte, dass es sich um eine neutrale Ausstellung handelt, die keine Urteile fällen möchte. Jedes Ausstellungsstück wurde zuvor einer genaueren Untersuchung unterzogen, ob es interessant und wichtig genug ist, präsentiert zu werden.

International Spy Museum – Von der Pistole in Lippenstiftform bis zur Stasi-Kamera

Die Ausstellungsstücke umfassen unter anderem eine Pistole namens Todeskuss, die als Lippenstift getarnt ist. Aber auch eine Fotokamera, die hinter einem Mantelknopf versteckt ist oder ein Schuh, der als Abhörgerät dient.

Der Geschäftsführer Dennis Barrie bedauert, dass es schwierig ist, an US-amerikanische Spionagetechnik heranzukommen. Hingegen stellte es kein großes Problem dar, an die Relikte der kommunistischen Geheimdienste zu gelangen. Der Direktor hofft, dass Austauschprogramme mit osteuropäischen Museen einige amerikanische Utensilien ans Tageslicht fördern werden.

International Spy Museum – Auf den Spuren von James Bond

In den Innenräumen des International Spy Museums gibt es viele Attraktionen zu sehen. So zum Beispiel einen Aston Martin DB 5, wie er in „Goldfinger“ von James Bond gefahren wurde. Dabei dürfen natürlich das hinter dem Blinker befestigte Maschinengewehr und der Schleudersitz nicht fehlen. Weiterhin können die Besucher einer Stasi-Ausstellung beiwohnen, in deren Zentrum der Vorsitzende Markus Wolf steht.

Viele Exponate feiern im Rahmen der Ausstellungen Premiere, und zum Teil sogar im Einsatz vor Ort. So ist zum Beispiel jeder Raum verwanzt und wird von unsichtbaren Kameras überwacht.

Der Spaß kostet stolze 15 US-Dollar Eintritt.