Smithsonian National Museum of Natural History: Naturkundemuseum Washington D.C.

Das Smithsonian National Museum of Natural History gehört zu der Smithsonian Institution, die 1846 gegründet wurde. Diese hat insgesamt 19 Museen und Galerien sowie einige Forschungseinrichtungen.


Neun Museen der Smithsonian Institution stehen auf der National Mall. Hier stehen sie direkt in unmittelbarer Nähe zu anderen Sehenswürdigkeiten wie dem Washington Monument und dem Capitol. Im November 2007 wurde das Smithsonian National Museum of Natural History durch einen Schmetterlingspavillon erweitert.

Museum of Natural History: größter Elefant der Welt und sagenumwobener Diamant

Im Naturkundemuseum sind 30 Millionen Insekten, über vier Millionen Pflanzenarten und zwei Millionen kulturelle Artefakte zu sehen. Am beliebtesten ist sicherlich die große Sammlung an Dinosaurierskeletten. Im Museum of Natural History steht außerdem der größte afrikanische Buschelefant der Welt.

Im National-Zoo, der ebenfalls zur Smithonian Institution gehört, kann man sich zur Abwechslung lebende Tiere anschauen.

Ein weiteres Herzstück des Museums in Washington D.C. ist der legendäre Hope-Diamant. Der 45,52 karätige blaue Diamant soll einer indischen Gottheit gehört haben. Nachdem er gestohlen wurde, soll er dem Besitzer Unglück gebracht haben. Ludwig XIV., Ludwig XVI. und Marie Antoinette sollen durch den Besitz des Diamanten gestorben sein. Sogar der Finder des Diamanten soll der Legende nach kurz nach seinem Fund von wilden Tieren zerissen worden sein.

An der Legende ist jedoch nichts Wahres dran. Die Besitzer starben erst viele Jahre nach dem Kauf des Diamant und sogar der ursprüngliche Finder Jean-Baptiste Tavernier starb erst mit 80 Jahren.

Henry Philip Hope erwarb den blauen Stein im 19. Jahrhundert. Nach ihm wurde der Diamant benannt.

James Smithson vermachte sein Vermögen den USA

Die Smithsonian Institution hat ihren Namen von dem wohlhabenden Chemiker James Smithson. Er vererbte 1829 sein Vermögen den USA. Zunächst sollte das Erbe an seinen Neffen gehen, dies aber nur unter der Bedingung, dass sein Neffe vor seinem Tod Kinder zeugte.

Da dies nicht geschah, ging das Vermögen an die USA, so wie Smithson es fesgelegt hatte. Die Vereinigten Staaten sollten, laut seinem Testament, mit dem Geld eine Instution zur Wissenvermehrung gründen.