The Washington Post: Größte Tageszeitung für Washington DC

The Washington Post ist auch außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika den Meisten ein Begriff. Immerhin handelt es sich um die älteste und größte Tageszeitung der US-Amerikanischen Hauptstadt und eine der einflussreichsten Zeitungen der gesamten USA.

Im Zusammenhang mit der Washington Post wird häufig von der Watergate-Affäre gesprochen, welche durch die Zeitung, beziehungsweise zwei Redakteure eben dieser, an die Öffentlichkeit gelang. Die Redakteure Bob Woodward und Carl Bernstein spekulierten schon sehr früh über eine Verflechtung verschiedenster politischer Instanzen im Skandal rund um Watergate.

Die Washington Post und die Watergate-Affäre

Als der Skandal in den USA an die Öffentlichkeit gelangte, wurde eine Reihe von erheblichen Vollmachtsmissbräuchen bekannt, welche die breite amerikanische Bevölkerung sowie die ganze Welt schockierten und sogar zum ersten und bisher einzigen Rücktritt eines US-Amerikanischen Präsidenten führten. Richard Nixon konnte den Vorwürfen, die gegen seine Person vorgebracht wurden, nichts mehr entgegensetzen und musste sich dem Willen des Volkes beugen.

Seitdem gilt die Washington Post als leuchtendes Vorbild für zahlreiche zielstrebige Journalisten und Reporter, da mit einer beispiellosen Courage und einem großen Mut gegen die Machtmissbräuche der Regierung vorgegangen wurde. Doch auch angesehen von dem Watergate-Skandal, der gemeinhin mit der Washington Post in Verbindung gebracht wird, kann die älteste Zeitung der US-Amerikanischen Hauptstadt auf eine bewegte Vergangenheit zwischen den politischen Fronten zurückblicken.

Die Höhe- und Tiefpunkte der Washington Post

Die erste Ausgabe der Zeitung erschien am 06. Dezember 1877 unter dem Demokraten Stilson Hutchins mit lediglich 10.000 Exemplaren und in vierseitiger Ausführung. Im Laufe der Zeit ging die Zeitung durch viele Höhen und Tiefen und es gab mehrfach einen Umschwung in ihrem politischen Kurs. Nahezu jedes Mal, wenn der Besitzer wechselte, konzentrierte sich die Zeitung auf einen entweder demokratischen oder aber republikanischen Kurs.

Als absoluter Tiefpunkt kann wohl die Versteigerung nach dem Bankrott der Zeitung 1933 bezeichnet werden, bei der sie von Eugene Meyer, einem kalifornischen Bankier, aufgekauft wurde. Er und später seine Frau Katherine konnten jedoch ein ausgewachsenes Medienimperium aufbauen, welches aus diversen Magazinen und Rundfunk- sowie TV-Sendern bestand.

Die Washington Post als Teil amerikanischer Geschichte

Heute wird die Washington Post in einem Atemzug mit der New York Times oder dem Boston Globe genannt – Namen, die nicht nur in den Vereinigten Staaten mit sehr viel Ehrwürdigkeit und amerikanischer Geschichte verbunden werden. Dank ihres vielfach ausgezeichneten Redaktionsteams gehört sie noch heute zu den einflussreichsten Blättern der ganzen Welt.