Washington D.C. – Sitz des Internationalen Währungsfonds IWF

Washington D.C. ist der Sitz des Internationalen Währungsfonds IWF, wobei es sich um eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen handelt. Zu den Aufgaben des IWF gehören unter anderem die Vergrößerung des globalen Handels und die Vergabe von Krediten.

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Derzeit hat der Internationale Währungsfond 187 Mitgliedsstaaten, wobei die USA mit 16,7 Prozent den größten Stimmenanteil hat. Weiterhin sind Staaten wie Deutschland, China, Frankreich und Japan in dem Währungsfond vertreten.

Washington D.C. – Sitz des IWF

Washington D.C. ist nicht nur Regierungssitz der USA, sondern auch Sitz des Internationalen Währungsfonds IWF. Das Gebiet, das als Bundesdistrikt fungiert, ist keinem Bundesstaat untergeordnet, sondern direkt dem Kongress der Vereinigten Staaten unterstellt. Die nach George Washington benannte Stadt ist unter anderem Sitz des Weißen Hauses und des Capitols.

Der IWF in Washington D.C.

Der IWF hat unter anderem die Aufgabe, einem Mitgliedsstaat bei Zahlungsschwierigkeiten behilflich zu sein. Unter bestimmten Bedingungen vergibt der IWF Kredite an die Staaten, wenn diese wirtschaftlichen Problemen unterlegen sind. So haben zum Beispiel bereist Griechenland und Irland die Unterstützung des IWF in Anspruch genommen.

Um einen Kredit zu erhalten, müssen die Staaten z.B. eine niedrige Inflationsrate aufweisen, eine Exportsteigerung verzeichnen und die Staatsausgaben kürzen. Der IWF legt den Staaten Strukturanpassungsprogramme auf, die etwa die Privatisierung öffentlicher Einrichtungen aber auch die Entlassung von staatlichen Mitarbeitern beinhalten können.

Unterstützung von Entwicklungsländern

Der IWF in Washington D.C. unterstützt darüber hinaus Entwicklungsländer auf dem afrikanischen, südamerikanischen und asiatischen Kontinent. Weiterhin hat sich der Währungsfond mehrere Ziele gesetzt, wie die Ausweitung des globalen Handels, der Überwachung der Finanzpolitik und der technischen Hilfe.

Washington D.C. ist darüber hinaus Sitz von fünf Universitäten, von denen die Georgetown University und die Howard University die bekanntesten sind.