Vincent C. Gray – amtierender Bürgermeister von Washington D.C.

Vincent C. Gray, der derzeitige Bürgermeister von Washington D.C., erregte erst kürzlich Aufsehen, weil er bei einer Demonstration festgenommen wurde.

Im November 2010 wurde Vincent C. Gray zum neuen Bürgermeister von Washington gewählt und seit Anfang dieses Jahres ist er im Amt. Über 70%  der Wähler stimmten für ihn. Der gebürtige Washingtoner studierte an der George Washington University Psychologie bevor er seine politische Karriere startete. Er hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder. Seine Frau Loretta starb 1998 an Krebs.

Vincent C. Gray löste Adrian Fenty ab

Vor Vincent Gray bekleidete Adrian Fenty das Amt des Bürgermeisters. 2007 war er mit 36 Jahren der jüngste Bürgermeister in der Geschichte Washingtons und der zweitjüngste in den USA.

Schon in der Wahl innerhalb der Partei im April 2010 unterlag Fenty Gray mit 46%. Vincent Gray erhielt 53% der Stimmen. Fenty unterstützte ihn daraufhin in seiner Wahlkampagne.

Der 68-jährige Vincent Gray versprach seinen Wählern unter anderem, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, die Wirtschaft der Stadt anzukurbeln und für mehr Sicherheit in den Straßen von Washington D.C. zu sorgen.

Bürgermeister demonstriert gegen Einsparungen

Vincent C. Gray wurde im April mit 40 anderen Demonstranten festgenommen, weil er mit einem Protest gegen den beschlossenen Haushaltskompromiss eine Straße blockierte. Kurz darauf wurde er wieder entlassen.

Insgesamt 150 Menschen zeigten ihre Ablehnung gegen die geplanten Budgetkürzungen. Demokraten und Republikaner einigten sich auf Kürzungen von 38,5 Milliarden Dollar. Davon betroffen sein werden beispielsweise einkommensschwache Frauen, die abtreiben wollen. Dies wird nun nicht mehr durch Steuergelder finanziert werden.

Wenn dieser Kompromiss nicht erzielt worden wäre, hätte das den finanziellen Stillstand für die USA bedeutet und hunderttausende Beamte wären von Zwangsurlaub betroffen. Die Gespräche über den Haushalt zogen sich schon zu lange hin. Einige Demokraten glauben, die Republikaner stellten sich nur quer, um dem Image von Obama zu schaden.