Peru

Plaza Mayor in der Altstadt in LImaPeru ist ein südamerikanischer Staat. Es hat etwa 28 Millionen Einwohner und die Hauptstadt ist Lima. Der Name Peru wurde dem Land von den spanischen Eroberern gegeben. Die Herkunft wird einerseits auf einen gleichnamigen Indianerhäuptling im Gebiet des Isthmus von Darién zurückgeführt, von dem die Spanier zum ersten Mal vom sagenhaften El Dorado im Süden erfuhren. Denkbar ist allerdings auch dass der Name als Umformung aus dem Wort pelu, das in der Sprache der in Kolumbien lebenden Chibcha „Wasser“ bedeutet, entstanden ist.

Peru liegt in drei unterschiedlichen Klimaregionen. Die Küste (Costa), die ungefähr 11 % der Staatsfläche ausmacht, das Hochland in den Anden ( Sierra) mit ca. 15 % und 64% der Landesfläche werden von Regenwald (Selva) und Nebelwald (Montaña) bedeckt. Die Landschaft Perus ist sehr abwechslungsreich und vielfältig. In den trockenen und sandigen Küstenebenen wachsen nur einige Gräser und Sträucher. In den Regenwaldregionen findet man hingegen sehr viele unterschiedliche Pflanzen.

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