Das Lincoln Memorial in Washington D.C.

Das Lincoln Memorial wurde zu ehren des ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten errichtet. Es gehört zu den beliebten Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Washington D.C.



Abraham Lincoln lebte von 1809 bis 1865. Er war der 16. Präsident der Vereinigten Staaten, aber der erste der Republikaner und der erste, der Opfer eines Attentats wurde. Er war ein Präsident des Volkes, der sich zum Ziel gesetzt hat die Nation zu vereinen. Mit seinem politischen Handeln prägte er die amerikanische Geschichte, wie zum Beispiel die Abschaffung der Sklavenhaltung.

50 Jahre nach dem blutigen Attentat auf den 16. US-amerikanischen Präsidenten wurde das Lincoln Memorial erbaut. Heute erinnert das Gelände am Lincoln Memorial Circle keineswegs daran, dass dort ein tiefes Sumpfgebiet war. Denn nach aufwendiger Trockenlegung konnte das Lincoln Memorial 1922 eingeweiht werden.

Der Architekt Henry Bacon erbaute das Denkmal im griechischen Stil mit 36 dorischen Säulen, die die Staaten der USA symbolisierten. Im Laufe der Jahre kamen jedoch 12 weitere Staaten hinzu, die am Dach des Memorials eingemeißelt wurden. Für Alaska und Hawaii wurden zwei Tafeln in den Boden eingelassen.

Wer die Treppen des Denkmals erklommen hat, kann im Inneren des Gebäudes eine sechs Meter hohe und 175 Tonnen schwere Skulptur aus feinsten, weißen Marmor von Abraham Lincoln bestaunen. In seinem Sessel hat Lincoln die ganz Stadt gut im Blick. Seine gerade Haltung strahlt Entschlossenheit aus.

Das Lincoln Memorial ist seit jeher ein Ort der Versammlung. Hier finden Demonstrationen statt, Martin Luther King hat hier seine weltberühmte Rede gehalten und Forrest Gump hat hier seine große Liebe wiedergefunden.

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